23.12.10 - 30.12.10 Wohin geht die Reise...?

...natürlich ins Erzgebirge

Hallo liebe Leser,
der Dezember hatte bis jetzt einiges im Gepäck. Ständige Neuschneefälle

führten zu einem Chaos auf den Straßen. Obwohl die riesigen Neuschneesummen nur max.

an 2 Tagen fielen, reichten 10 cm Neuschnee aus um Verkehrschaos und ein Ausverkauf von Schneeschieber, Schneefräsen etc. pp. zu veranlassen. Hier sieht man wie machtlos man gegen Mutter Natur ist.
Auch zu Weihnachten schickte uns Petrus mit aller Macht seinen Zorn zu. Wir hatten es mit einer LMG zutun, welche nach Süden wanderte.
Am 23.12.2010 selbst gab es eine dicke Inversion. Nur 300 Höhenmeter trennte 9 °C

von den Bergen und 0 °C im Tal. Eine Aufnahme entstand hierbei von dem Fichtelberg, zusehen der Bärenstein.

Pünktlich zum Fest gab es erst Regen, dann Eisregen und zu guter Letzt Schnee.

Der Eisregen hielt sich in Grenzen, es gab schlimmere Lage. Folgende Aufnahmen stammen von diesem Tag.

Weihnachten war relativ ruhig. Das Wetter beruhigte sich. Leider mussten doch einige Kameraden Dächer ab schaufeln, da man die Gefahr halt recht spät sah. Ich denke zum 2.Weihnachtsfeiertag

kann man sich durchaus anderes vorstellen:

Heute war hingegen ein wunderschöner Wintertag. Die Kaltluft begann sich zu sammeln.

Die Vegetation tauchte in einem tiefen, weißen Kleid. Folgende Aufnahmen stammen von heute:
Recht zeitig begann die Fototour. Folgende zwei Bilder zeigen die Auffahrt zum Keilberg.

Manche Gebäude sind so leicht nicht mehr zu erreichen.

Der Schnee funkelte herrlich.

Die Pistenbedingungen sind sensationell.

Dennoch sind die kleineren Tannen und Fichten noch recht frisch.

Trotz der riesigen Schneelast.

Am Fichtelberg angekommen fühlte man sich richtig wohl. Die Freiheit und die Kunst,

welche Mutter Natur erschuf.

Ach Mist ich habe vergessen zu zoomen...

Im Gegenlicht.

An der Wetterstation...

Touristen strömen zum Fichtelberg

Und schauten sich den Blick genauer an

Ein Panorama sollte nicht fehlen.

Und eins in Richtung Egergraben. Das erste Mal konnte ich nun live miterleben, wie sich der Graben mit Kaltluft füllte und dies in Form einer Inversionsschicht sichtbar wurde.

Es wurde Abend und mit dem Eisnebel wurde es bitter-kalt.

Leider schien kein Mond, sprich man musste länger belichten.

Ganz gemütlich scheint es in der Blockhütte zu sein.

Am 29.12.2010, recht zeitig war ein kleines Highlight. Ein Projekt bzw. ein Versuch

welcher schon lange geplant war, fand statt.
Wir besitzen in der Feuerwehr einen feinen alten, russischen Sil.

Der ruppt überall durch wo es nur geht. Mit dem Fahrzeug rein in einer Schneewehe.

Auch wenn wir etwas Mühe beim herausfahren hatten entstanden tolle Bilder:

Danach stellten wir das Hydroschild auf. Ohne einen Truppmann funktionierte das nicht,

da im Schnee das Hydroschild keinen festen Untergrund hatte.

Mal kurz ohne Aufsicht gelassen.

Danach stellte sich wieder einer ran.

Es entstand Eisnebel – sag richtig genial aus.

Der Funkfaktor und die Faszination lagen am Limit!

Am 30.12.2010 war der letzte Tag meiner „ fotografischen Zeitreise“.

Ziel war es den Dezemberwinter in den schönsten Momenten festzuhalten.

Nachdem im Januar wieder der Alltag einkehrt, war das Wetter eine tolle Entspannung.

Man kann jeden Tag träumen. Auch wenn ich jeden Tag auf dem Fichtelberg oben bin,

immer wieder gibt es andere tolle Motive. Folgen nun die letzten Bilder für 2010.
Die kalten Nächte hinterlassen Spuren an der Vegetation.

Solch ein Hagebuttestrauch sieht recht hübsch aus, sobald er weiß „verzinkt“ ist.

Nach wie vor sieht man den Eisregen von Weihnachten.

Es ging weiter in Richtung Grenzübergang. Man sah an den hohen Wolken,

dass es eine Wetterveränderung geben wird.

Mit einem Blick auf Bozi Dar.

Auf dem Fichtelberg stand die Sonne schon recht tief.

So näherte sich immer mehr dem Horizont, alle Facetten der Farben sah man nun. Im Bild als Panorama.

Die Sonne versank in der Inversionsschicht.

Nun sah man auch den Egergraben. Recht verwunderlich, dass er diesmal so gut zu sehen war.

Und weg war sie, die Sonne.

In diesem Sinne, auf ein fotogenes Jahr 2011 und all einen guten Rutsch. Nehmen Sie nicht zu wörtlich…

 

Euer Sturmjägerteam Erzgebirge / Vogtland