29.07.05 - LP-Superzelle

Vorwort:
Zum Zeitpunkt des Geschehens war ich noch nicht wetterinteressiert und einiger Maßen froh, nicht im Zentrum der Aktivität anwesend zu sein. Ich war damals mit meinem alten Polo, welcher von Dellen übersäht war (durch den Vorbesitzer), in der benachbarten Kreisstadt Stollberg, etwa 8km entfernt von meinem Wohnort.
Heute denke ich anders darüber. Die etwa 10cm großen Hagelbrocken hätten am Zustand meines damaligen KFZ nicht viel geändert und ich würde mich nicht darüber ärgern, das einmalige Spektakel verpasst zu haben.


Daten und Fakten:

von der Seite

von der Seite

Um etwa 16 Uhr MESZ befand ich mich in Stollberg, nördlich der durchziehenden Superzelle. Diese zog vom Westen her Richtung Osten über Stollberg, Thalheim, Gornsdorf und Auerbach bis nach Gelenau. Bereits in Stollberg am nördlichen Teil der Superzelle schoss Hagel mit einer Größe von ca. 1-1,5cm nach unten.
Nach Durchzug der Zelle entschloss ich mich, zu mir nach Thalheim zu fahren, wo ich enorm großen Hagel, zahlreiche abgebrochene Äste und emens viel Laub am Boden vorfand.
Nachbaren und Bekannte erzählten von teilweise >10cm Hagel. Unzählige Autos wurden durch das Ereignis beschädigt.
Zwischen Auerbach und Gelenau wütete ein T3/F1 Tornado.

Am selben Tag wüteten an zahlreichen Orten im Erzgebirge 6 weitere Tornados der Stärken F1-F3, dazu ein Verdachtsfall (siehe dazu Tornadoliste von Thomas Sävert).







Bildmaterial:

Messen mit  Zollstock

Hagelkorngröße (ca. 7,5 cm)


die Hagelkörner waren zu diesem Zeitpunk am 3. Juli 2009 etwa 4 Jahre eingefohren















Bildmaterial: