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  • 02.08.14 / kräftige Nachtgewitter im Erzgebirge und Sachsen

    Hallo liebe Leser/innen,

    kaum sind die letzten Unwetter aus der letzten Woche abgezogen, traten am Samstag neue Unwetter auf. Eine Tiefdruckrinne zog von Süd nach Nord. Dabei gab es vor allem an der Warmfront reichlich Auslöse. Ein erstes größeres System, welches später zu einem größeren Multizellencluster anwuchs, war in Bayern aktiv. Dieses System fuhren unsere Chaser an. Vom Fichtelberg sah man die ersten Türme.

    In Nordbayern gab es immer wieder heftige Cores. Vor allem die Blitzschlaggefahr war sehr hoch. Durchweg knallten positive Erdentladungen gen Boden.

    Bernd März konnte sich dann bei Zwickau vor dem System setzen.

    Dies schwächelte jedoch uns zog gen NNW aus Sachsen heraus. Es sorgte für eine tolle Blitzshow.

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  • 21.07.14 / 29.07.14 Unwetter in Sachsen und Thüringen

    Hallo liebe Leser/innen,

    fast eine ganze Woche dauerten nun die Unwetter an, wenn auch es zwischen drin kurze Pausen gab. Die Tiefdruckrinne wird nun die Stunden ausgeräumt. Perfektes Schlafwetter wird es geben. Dazu gibt es vorerst auch eine Unwetterpause. Bis mindestens Samstag stehen keine neuen Gewitter an. Die Zeit wird auch benötigt, denn die Aufräumarbeiten werden eine ganze Zeit andauern.

    Los ging es am 21.07.2014 Multizellen überquerten das Erzgebirgsvorland. Längere Zeit regnete es vor allem um den Stollberger Raum sowie um Tannenberg bei Annaberg. Die ersten Probleme wurden sichtbar.

    In Tannenberg drückte das Wasser Gullydeckel nach oben. Einige Autofahrer fuhren drüber und beschädigten ihr Fahrzeug.

    Der Greifenbach reagierte schnell auf die Wassermassen und führte Hochwasser.

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  • 10.07.14/11.07.14 Unwetter in Hessen und Sachsen

    Hallo zusammen,

    auch in den vergangenen Tagen reiste die Unwetterserie in Deutschland nicht ab. Das Sturmjägerteam Erzgebirge war am Donnerstag und Freitag wieder unterwegs, wiederholt überregional!

    Noch immer haben wir es mit einer Tiefdruckrinne zutun. Diese bewegt sich kaum über Deutschland sondern krümmte sich eher etwas ein.

    So entstanden am Donnerstag heftige Multizellen über Brandenburg und Nordsachsen und zogen gen Südwesten. Dabei bewegte sich die Warmfront westwärts, wodurch es zu einer Linienbildung im Westen kam. Hohe Regensummen fielen hingegen in Hessen. Hier nahmen die Multizellen teils eine retrograde Zugbahn an. Immer wieder regnete es, durch das hüglige Gelände waren Sturzbäche die Folge, welche vor allem um und in Bad Hersfeld massive Schäden verursachte. Flüsse führten anschließend Hochwasser.

    Bernd März und Jens Uhlig machten sich daher am späten Nachmittag auf dem Weg gen Bad Hersfeld. Es folgen folgende Szenen:

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  • 04.07.14 - 08.07.14 Unwetterjagd in Deutschland

    Hallo zusammen,

    es folgt nun der Chasingbericht der vergangenen Unwetterlagen. Angefangen hat alles am 04.07.2014. Bernd März und Jens Uhlig verlegten ihren Standpunkt nach Bayern bis nach Starnberg. Wir erwarteten hefige Gewitter aus der Schweiz heraus. Leider war der Föhn zu stark. Die Unwetter blieben aus. Alles vertrocknete, was über die Alpen kam. Nach einem Tag Chaserpause verlegte Bernd März wiederum seinen Standort nach Siegen. Die Konvergenz machte dort ordentlich Musik. In der Nähe von Wetzlar lies er sich von der Konvergenz überqueren. Insgesamt gab es nicht viel Regen dafür aber heftige Sturmböen mit entsprechenden Schäden. Das Video dazu findet ihr unter:

    http://www.stormchasing-erzgebirge.de/gallery/index.php/Videos/Gewittervideos-und-ihre-Begleiterscheinungen/06_07_14-Unwetter-Wetzlar

    In Sachse

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  • 09.06.14 - 11.06.14 / NRW, Magdeburg, Sachsen / Unwetter

    Hallo liebe Leser/innen,

    die letzten 3 Tage verlangten Deutschland sehr viel ab. Nach dem Pfingsten hochsommerlich warm gewesen ist, rollten seit Pfingstmontag Unwetter im Akkord über Deutschland hinweg.

    Das Sturmjägerteam Erzgebirge/Vogtland bewarnte diesmal die Lage nicht nur regional sondern bundesweit.

    Verifikation: Die Ausgangslage für Pfingstmontag war klar. Die Wettermodelle sprangen auf Schwergewitter an. Cape, Dynamik, Temperatur, Taupunkt lagen im extremen Bereich.

    09.06.2014: Auslöse begann recht frühzeitig. Die Gewitter zogen u.a. bis nach Berlin, was sehr außergewöhnlich war. Eigentlich hätte es in dieser Region, um dieser Uhrzeit nicht wirklich gewittern sollen. Mittlerweile entstand auf Grund der stationären Tiefdruckrinne eine „Gewitterrennbahn“. Mehrere MCS überquerten das Rheinland und den Norden. Der Höhepunkt sollte das MCS am Abend sein. Kurz vor der deutschen Grenze entwickelte sich massivst das MCS, welches NRW verwüstete.

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