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  • 07.07.15 Gewitterlage mit Unwetter in Deutschland

    Hallo liebe Leser/innen,

    die vergangenen Tage brachten deutschlandweit zahlreiche Gewittertage. Dabei gab es immer wieder starke Gewitter mit Unwettercharakter und argen Schäden. Das Sturmjägerteam Erzgebirge/Vogtland war natürlich wieder unterwegs und dies deutschlandweit. Unserer Tätigkeit gingen wir ab dem Freitag nach. Hier gab es nur 3 nennenswerte Gewitterherde in Deutschland. Einer davon lag über Thüringen nahe Erfurt. Ein kräftiges Gewitter brachte bei Waltershausen erste Schäden. Die Gewitter zogen recht turbulent, man sah kaum durch. Nach einer ersten Ostverlagerung, zogen diese dann aber gen Nordwesten hinaus. Dabei gab es um Dachwig kräftigen Hagelschlag mit ordentlichem Hagel.

    Weiter ging es Samstag. Nahezu fast in denselben Regionen entwickelten sich

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  • 13.06.15 Starke Gewitter durch Starkegen in Sachsen

    Hallo liebe Leser/innen,

    die erste richtige Schwergewitterlage traf am 13.06.2015 das Erzgebirge. Die Ausgangslage war eindeutig. Eine Tiefdruckrinne schob sich aus den Westen gen Mittel- und Ostdeutschland. Schon am Vortag gab es in Westdeutschland zahlreiche heftige Gewitter mit Unwettercharakter.

    Das Setup war für Ostdeutschland richtig gut. Ausreichend Feuchte, Hebung und etwas Scherung ließen organsiertere Gewitter zu.

    Schon gegen Mittag entstand über Zwickau ein erstes kräftiges Wärmegewitter, kurz dahinter folgte ein weiteres, was auch schon Hagel brachte.

     Die Zellen waren sehr blitzintensiv, kein Wunder bei der Luftmasse. Die Blitzrate war selbst bei den anfänglichen Wärmegewittern schon recht hoch. So kam es in St. Niklas bei Mülsen zu einem Feuerwehreinsatz. Angeblich sollte nach einem Blitzeinschlag in einem leerstehenden Wohnhaus ein

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  • 27.04.15 Unwetter in Sachsen läuten Gewittersaison ein

    Hallo zusammen,

    nachdem der April viel zu trocken ausfiel und vor allem dieser Hochdruckdominant mehrere Wochen das Wetter beeinflusste, gab es gegen Ende des Monats ziemlich viel Spannung am Wetterhimmel. Dabei nahm mit Annäherung eines Tiefdrucksystems, welches eine grundlegende Wetteränderung verursachte, vor allem das Gewitterpotenzial zu. Dabei trennte eine Luftmassengrenze, welche mit einer Kaltfront ausgeprägt wurde, 9 °C kalte Luftmassen und 25 °C warm Luftmassen. Vor allem in dessen Warmluftbereich sollte es konvektive Ereignisse geben. Die synoptischen Voraussetzungen waren jetzt nicht optimal, reichten aber – wie sich später heraus stellte – für starke konvektive Ereignisse aus.

    Gegen 12:30 Uhr löste am Thüringer Wald eine Zelle aus, die uns noch lange beschäftigen sollte. Dabei legte die Einzelzelle relativ schnell an Intensität zu und erreichte durchweg einen Kern von über 55 dbz und wurde nur kurz in ihren Zyklen schwächer. Unser Chaser Bernd März

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  • 24.12.2014 Der große Jahresrückblick 2014

    Hallo liebe Leser/innen,

     

    wie versprochen gibt es pünktlich zu Heiligabend den Jahresrückblick als kleines Weihnachtsgeschenk. Das Wetterjahr kann man recht simpel klassifizieren. Ein zu warmer Winter mit kaum Schnee, ein warmes Frühjahr, ein unwetterträchtiger Sommer, ein warmer und trockener Herbst sowieEisbruch und kaum Schnee gen Jahresende. Aber lassen wir doch die Bilder für sich sprechen.

     

     

    Januar – der Januar hatte kaum Schnee im Gepäck. Die Schneekanonen liefen auf Hochtouren. Nur dadurch konnte man auf einigen Pisten Ski fahren.

    die Sommerrodelbahn eröffnete erstmals in einem Wintermonat.

    Im Tiefland gab es kaum Schnee, vielmehr konnte man tolle Sonnenuntergänge bestaunen.

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  • 03.08.14 Hagelunwetter Erzgebirge

    Hallo liebe Leser/innen,

     

    wir kündigten gestern noch heftigere Unwetter an. Diese traten durchaus auf, auch wenn die Mehrzahl dieser doch eher unbewohntes Gebiet traf. Dennoch konnte Daniel Unger den kräftigen Hagelschlag einer sehr dynamischen Zelle bei Waschleithe dokumentieren. Diese brachte neben Sturmschäden auch viel Hagel mit sich. Die Korngröße lag hierbei um 3 Zentimeter, einzelne Körner erreichten durchaus auch 4 Zentimeter. Die Gewitter zogen heute dennoch recht zügig – anders als erwartet – sodass größere Schäden ausblieben. Anbei das Bildmaterial von Daniel Unger / Blaulichtreporter Erzgebirge.

     

     

     

     

     

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