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  • 22.08.10 eines der fotogensten Gewitter 2010

    Hallo liebe Leser/innen,

     

    der gestrige Tag brachte wie angekündigt Gewitter mit sich.

     

    Zur Synoptik kann man nicht all so viel sagen. Keiner des Teams schaffte es zeitlich

     

    die synoptische Situation zu betrachten.

     

    Am Abend kristallisierte sich ein MCS heraus, was Sachsen näher beeinflussen sollte.

     

    Gegen 21 Uhr machte ich mich daher auf dem Weg zu einem Chasepoint nahe Annaberg.

     

    Das MCS baute gen Süden immer besser an und demnach war hier die Blitzrate auch recht hoch.

     

    Folgen nun ein paar Bilder des Tages:

     

    Kurz bevor das MCS ankam, eilte eine tolle Shelf cloud vorn weg.

     

    Unter dieser gab es kräftige Sturmböen

     


    Im Core brachte das MCS Starkregen. Dieser hielt nur von kurzer Dauer an.

     

    Danach gab es den bekannten Landregen.

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  • 15.08.2010 MCS am Abend mit tollen Blitzen

    Hallo liebe Leser/innen,

    der Sonntag brachte wie in der synoptischen Analyse erwähnt schwere Gewitter mit sich.

    Das Erzgebirge blieb davon weitgehend verschont. Grund war ein Höhenhoch in ca. 1500 Metern Höhe.

    Es verursachte eine trockene Sperrschicht.

    Nur ganz vereinzelt schaffte es ein feuchtes Luftpaket nach oben.

    Leider waren diese Zellen dann nicht sonderlich stark und recht lange aktiv.

    Die schweren Gewitter traten u.a. in Ostsachsen auf.

    Hagel bis zu 5 cm konnte beobachtet werden.

    Entstanden sind diese Gewitter an der Warmfront des markanten Troges über Deutschland.

    Gegen Abend wurde das Erzgebirge von einem vorlaufenden

    Mesoskalig-Konvektiven System beeinflusst.

    Es gab ein tolles Sommergewitter mit einigen Blitzen.

    Folgende nun zwei Bilder. Alle Bilder entstanden bei 60 sek. Belichtungsdauer,

    ISO 100 und einer Blende von 3,5 sowie 17 mm Brennweite

     

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  • 07.08.2010 Hochwasserschutz und wie er versagt!

    Hallo liebe Leser/innen,

    das Leben eines Sturmjägers besteht nicht nur aus Gewittern. Andere Naturphänomene wie Schneestürme, Herbststürme aber auch Hochwasser gehören zu dem Alltag. Die Synoptik wies Dauerregen auf. Die prognostizierten Mengen lagen bei WRF um die 100mm - was für eine Hochwassergefahr spricht.

    Umso mehr erschütterte mich der Anruf von Michel, als er meinte, dass in den Altkreisen ASZ, STL und in Chemnitz teils die höchste Hochwasserwarnstufe erreicht wurde. Der Samstag - als freier Tag - gestaltete sich anders. Ich fuhr nach Waschleite und von dort aus nach Zwönitz bis nach Gornsdorf. Das was ich dort sah, weckten Erinnerungen zu 2002 auf. Zu Recht, denn teils waren die Wasserstände genau so hoch wie damals! Die Altstadt von Chemnitz sowie deren Vorstädte sind unter Wasser gesetzt. Sämtliche Hilfsorganisationen sind im Einsatz. Noch schlimmer scheint die Lage im Zittauer Gebirge zu sein. Hier treten über Stunden die intensivsten Niederschläge

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  • 05.08.10 / Überraschungsgewitter im Erzgebirge

    Hallo liebe Leser/innen,

    die Tage sollen weiterhin von schwachen Tiefdruckeinfluss geprägt sein. Umso mehr kann es durch aus Überraschungen

    in Form von konvektiver Aktivität geben. Genau nach Apfiff der ersten Halbzeit des Sparkassencups setzte Starkregen ein.

    Mir war das nach dem Blitzeinschlag im PKW etwas heiß und suchte einen Chasepoint. Michel war in Freiberg und

    somit konnte ich seinen besetzen.

    Die Zelle blitzte alle 6 Minuten einmal. Dafür sah der Aufwindbereich dynamisch aus.

    Ein Video zu der Zelle gibt es auch unter:

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  • 22.07.2010 / Unwetter durch Sturzflut/ Bericht von Michel Oelschlägel und Bernd März

    Hallo liebe Leser/innen,

    der 22.07.2010 hielt einiges an einer Unwetteroption fest. Die Ausgangslage war recht eindeutig. Einiges an Cape, eine scharfe Luftmasse und wenig Bewegung in der Höhe. Zellen sollten sich vornehmlich an einer Konvergenz entwickeln. Schon gegen Mittag entwickelten sich erste Zellen.

    Die erste Zelle der gesamten Lage entstand direkt im Altkreis Annaberg und hatte es  in sich. Sie nutze einen Großteil der Energie aus der Region, demzufolge war diese recht kräftig. Ich selber konnte diese Zelle in ihrer gesamten Laufbahn nicht dokumentieren. Die ortsansäßige Wehr musste anschließend Ausrücken, da diese Zelle doch einiges an Regen brachte.

    Hierzu ein kleines Video mit Abzug der Zelle nach Beendigung des Einsatzes.

    http://video.wetteronline.de/?t=20100722bm&cat=1&h=Starke-Gewitter-in-Sachsen

    Ein Amateuerfilmer

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